Leben mit Hautkrebs
Nach einer Hautkrebsdiagnose wünsche sich viele ein aktives, erfülltes und zufriedenstellendes Leben. Nach den Krebsbehandlungen sind die Nachsorge und Selbstuntersuchung der Haut besonders wichtig. Auch Unterstützung durch die Psychoonkologie und Selbsthilfegruppen können das Leben mit Hautkrebs erleichtern. Daneben gilt es, einen möglichst gesunden Lebensstil zu pflegen, zum Beispiel mit gesunder Ernährung und viel Bewegung.
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Früherkennung
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Eine Hautkrebserkrankung wie weißer oder schwarzer Hautkrebs kann das Leben entscheidend verändern. Die Krebsbehandlungen können sich – je nach Hautkrebsart und Stadium – über einige Wochen oder Monate erstrecken. Wenn der Tumor schon weiter fortgeschritten ist, sind sogar lebenslange Krebsbehandlungen notwendig, meist in Form von Medikamenten. Sie sollen das Tumorwachstum bremsen, die Lebenszeit verlängern, die Symptome lindern und eine gute Lebensqualität sicherstellen.
Die Diagnose „Hautkrebs“ bringt nicht nur körperliche, sondern auch seelische, emotionale und geistige Herausforderungen mit sich. So haben viele Menschen trotz zunächst erfolgreicher Therapie Angst vor der Rückkehr des Tumors. Auch ein zweiter Tumor – eine neue Hautkrebserkrankung – kann sich entwickeln. Diese Angst kann die Lebensqualität empfindlich beeinflussen.
Die meisten möchten aber trotz ihrer Krebsdiagnose ein zufriedenes und aktives Leben führen und es weiterhin gut gestalten. Hier kann psychologische Unterstützung helfen, zum Beispiel eine geschulte Fachperson aus der Psychoonkologie. Der Besuch einer Selbsthilfegruppe und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch können das Leben mit Hautkrebs ebenfalls erleichtern.
Zum Leben mit Hautkrebs gehört eine regelmäßige Nachsorge. Sie ist für weißen und schwarzen Hautkrebs unterschiedlich. Dabei untersuchen Ärztinnen und Ärzte die Haut in bestimmten Zeitabständen nach neuen Veränderungen. Auch wenn diese Termine für die meisten Menschen Stress bedeuten – sie sind wichtig, um einen neuen Tumor rechtzeitig aufzuspüren und zu behandeln.
Auch die Selbstuntersuchung der Haut ist ein wichtiger Bestandteil nach einer Hautkrebserkrankung. Sie müssen Ihre Aufmerksamkeit für Hautauffälligkeiten schärfen und sie ernst nehmen. Das gilt auch für andere Symptome, die neu auftreten und Sie besorgen.
Darüber hinaus gilt es, die Haut konsequent und ausreichend vor Sonne und UV-Strahlung zu schützen. Beispiele: Aufenthalt im Schatten, Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor, Kleidung, Mützen, Hüte, Sonnenbrille.
Wichtig nach einer Hautkrebsdiagnose ist auch ein gesunder Lebensstil. Dazu zählen zum Beispiel eine gesunde, ausgewogenen Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf oder Entspannungsmethoden zum Stressabbau. Eine gesunde Lebensweise kann das Wohlbefinden verbessern sowie Kraft und Stärke geben.
Leben mit Hautkrebs bedeutet, für sich persönlich einen guten Umgang mit der Erkrankung zu finden. Es gilt, Lebensfreude, Mut, Hoffnung, Vertrauen und Zuversicht zu gewinnen. Zu einem guten Alltag können auch Ihre Angehörigen, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte aus der Medizin, Psychologie, Gesundheit oder Pflege beitragen.
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